19 Nov
HSG Odenwald II - HSG Sulzbach/Leidersbach II 24:27
Damen 2: Trotz starker Abwehr kommt Aufholjagd zu spät
Die HSG Odenwald II durfte am Sonntag erneut gegen einen Tabellenführer antreten – diesmal gegen die Gäste aus Sulzbach/Leidersbach.
Eine Aufgabe, die von Beginn an als schwierig eingeschätzt wurde, das Team aber entschlossen anging. Die
HSG Mädels starteten mit einer beeindruckend kompakten und engagierten
Abwehr ins Spiel. Bereits in den ersten Minuten zeigte das Team, dass es
defensiv absolut mithalten kann.
Leider wollte vorne zunächst nichts funktionieren. Trotz mehrerer klaren
Chancen landete der Ball in den ersten zehn Minuten einfach nicht im
Tor. Sulzbach nutzte diese Schwächephase konsequent und stellte bis zur
6. Minute auf 0:4. Erst in der 11. Minute gelang
der Treffer zum 2:6, und ab da kam die HSG langsam ins Rollen.
Nach der Auszeit in der 10. Minute zeigte sich der Angriff stabiler und
zielstrebiger im Torabschluss. Zwischen der 12. und 25. Minute kämpfte
sich die HSG eindrucksvoll heran und verkürzte in der 24. Minute auf
9:11. Die Abwehr bietet in dieser Phase großen
Rückhalt – immer wieder wurden Angriffe abgefangen oder Würfe
entschärft. Umso bitterer, dass kurz vor der Pause erneut drei schnelle
Gegentore fielen und Sulzbach mit einem 9:15-Vorsprung in die Halbzeit
ging.
In der Kabine hob Trainerin Lisa Schneller die starke Abwehrleistung
deutlich hervor, betonte aber auch, wie wichtig es sei, die klaren
Chancen endlich zu nutzen, um das Spiel offen zu halten. Doch wie schon
in der ersten Hälfte erwischte die HSG auch nach
der Pause keinen optimalen Start. In der 33. Minute stand es 10:18, in
der 45. Minute sogar 17:23 – die höchsten Rückstände des Spiels.
Doch die Mädels gaben sich nicht auf. Nach der Auszeit in der 44. Minute
legte die Abwehr nochmal richtig los und zeigte ihre stärkste Seite.
Die letzten zehn Minuten gehörten eindeutig der HSG: Nur ein einziges
Gegentor ließ die Defensive bis zur 60. Minute
zu. Gleichzeitig lief der Angriff jetzt viel besser mit konzentrierten
Abschlüssen, sodass die HSG Treffer um Treffer aufholte – in der 55.
Minute stand es nur noch 23:26, und in der 57. Minute schließlich 24:27.
Am Ende lief die Zeit gegen die HSG, so konnte auch die gestartete
Aufholjagd das Spiel nicht mehr drehen. Dennoch bleibt es ein Spiel mit
hervorragender Abwehrleistung und Kämpfermoral, die Hoffnung macht für
die kommenden Spiele.
Aufstellung:
Dorothee Fröhlich (2), Ina Hofmann (1), Julia Beck (4/2), Lilli
Hallstein (4), Alicia Krauß (6), Marie Kratz (2/1), Helena Meisinger
(5), Marielle Nieratzky, Stefanie Lang, Mareike Balonier, Alina Groll,
Eva Wieck und Rafaela Natsoglou im Tor.
Social Media